Freizeit  -  am  Campus GFS

Am Campus wird die verschränkte Form der Ganztagsschule gelebt: Unterrichts- und Freizeitphasen wechseln, vormittags wie nachmittags, ab. Auf konzenriertes Arbeiten folgen immer wieder Phasen der Entspannung.

In den Freizeitstunden steht es den Kindern frei, sich allein oder mit Freunden spezifischen Aktivitäten zuzuwenden, sich zu bewegen oder Ruhe zu finden. Bei der Gestaltung dieser Freiphasen werden die Kinder von PädagogInnen angeleitet und unterstützt.

 

Freizeit  -  wissenschaftlich betrachtet

Im Zusammenhang mit der verschränkten Ganztagsbetreuung an Ganztagsschulen kommt der Freizeitbetreuung eine besondere Bedeutung zu. Es ist daher eine Auseinandersetzung mit den Begriffen „Freizeit“ und „Freizeitpädagogik“ notwendig.

Was bedeutet der Begriff Freizeit?

„Freizeit meint das relative Frei-Sein von Verpflichtungen oder Zwängen“ (Tenorth/Tippelt, 2007, S. 261). 

Wodurch ist Freizeit gekennzeichnet?

Sie kennzeichnet sich durch spontane Eigentätigkeit, Freiwilligkeit, offene Handlungssituationen und Selbstbestimmung (vgl. Tenorth/Tippelt, 2007, S. 261). 

Wie gestaltet sich Freizeit?

Die Gestaltung der Freizeit kann sowohl eigenständig als auch in organisierter Form z.B. durch Kultur- und Freizeitpädagogik erfolgen (vgl. Tenorth/Tippelt, 2007, S. 261).  

Welche Bedeutung kommt der Kultur- und Freizeitpädagogik zu?

Die Kultur- und Freizeitpädagogik steht in einem gesellschaftlichen Entwicklungsprozess. Die moderne Freizeitforschung fragt nach einer Pädagogik, in der Spiel, Spaß, Geselligkeit und Erlebnisorientierung eine anregende, genussvolle und produktive Verbindung mit Wissenserwerb, sozialem Engagement, kultureller Entfaltung und kritischer Reflexion eingehen (vgl. Tenorth/Tippelt, 2007, S. 261).


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