Vom Kindergarten in die Schule!
Förderung der Kinder im letzten Kindergartenjahr

 

Der Bildungsprozess im Kindergarten beginnt mit dem ersten Tag des Kindergartenbesuchs und damit auch die Vorbereitung auf den späteren Schulbesuch. Das letzte Kindergartenjahr ist von besonderer Bedeutung, da die Kinder spezielle Unterstützung und Förderung in Bezug auf den Übergang vom Kindergarten in die Schule erhalten. Die pädagogische Arbeit im Sinne des Wiener Bildungsplanes umfasst die individuelle, differenzierte und ganzheitliche Förderung der Kinder.

 

Unsere Schwerpunkte sind:

Förderung der emotionalen und sozialen Beziehungen

Erfahrungen in Bezug auf die eigene Person und im Zusammenleben mit anderen, bilden eine wichtige Basis für das Leben und Lernen in der Schule. Der Kindergarten bietet Kindern die Chance, eine größere Gemeinschaft zu erleben, vielfältige Beziehungen zu anderen Kindern aufzubauen und Freundschaften zu schließen. Durch zahlreiche Angebote in der Gruppe der Gleichaltrigen und einer Gruppengröße von mindestens 15 Kindern finden sich viele Gelegenheiten zum Aushandeln von Regeln und zur Bearbeitung von Konflikten.

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Förderung der Sprache und Kommunikation

Sprache ist der Schlüssel für Kommunikation und Bildung. Neben der Sprachförderung im Alltag gehört die Auseinandersetzung mit sprachlichen Oberbegriffen z. B. Obst und Gemüse, Denkanstöße und Fragen während und nach dem Vorlesen und Geschichten darstellen und zeichnen zu den speziellen Angeboten für die Kinder vor dem Schuleintritt.

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Symbole

Der Erwerb der Sprache in Schriftform ist ein wichtiger Teil der Sprachentwicklung und beginnt lange vor dem Schuleintritt. Bevor Kinder Buchstaben als wiederkehrenden Teil von Schrift entdecken, werden sie auf Zeichen und Symbole z. B. Verkehrszeichen und ihre Bedeutung aufmerksam. Zeichen aus der Umwelt und aus dem Straßenverkehr spielerisch kennen zu lernen, den eigenen Namen, Buchstaben und Zahlen als Symbol zu erfassen gehören zur Zielsetzung.

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Graphomotorik

Alle Angebote die der Verfeinerung des Bewegungsapparates dienen, fördern die Motorik des Kindes und sind damit wichtige Vorerfahrungen für das Erlernen des Schreibens. Körpermotorik z. B.  Laufen, Armmotorik z. B. Ballspiele, Handmotorik – z. B. Kneten, Fingermotorik - z.B. Falten.

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Kreative Kompetenz

Kreativität bedeutet gewohnte Denk- und Handlungsmuster in Frage zu stellen und nach neuen Lösungen zu suchen. Diese Fähigkeit ist auch später im Alltag, in der Schule und im Beruf sehr hilfreich, speziell beim Lösen von Problemen. Wenn Kindern Materialien und Anregungen geboten werden, weckt dies ihre Neugier. Sie beginnen auszuprobieren, zu experimentieren und Neues zu kreieren.

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Präpositionen, Raumlage, Links- Rechts

Über Erlebnisse und Erfahrungen strukturieren wir den Raum und machen ihn für uns begreifbar. Wir erfassen Richtungen, lokalisieren Raumpunkte, Begrenzungen, stellen Beziehungen verschiedener Raumpunkte her. Räumliche Wahrnehmung und Orientierung im Raum sind wesentliche Grundlagen für den Schreiblernprozess. z.B. Schreiben von oben nach unten.

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Zahlenwelt 1- 10

Die Reisen in die Zahlenwelt bieten den Kindern einen roten Faden und sollen helfen, viele Einzeleindrücke und Vorerfahrungen im Umgang mit Zahlen zu ordnen und neue Erkenntnisse einzubetten. Lieder und Geschichten, Rituale und Spiele begleiten die Kinder bei ihren Zahlenreisen. Den Kindern begegnen die Zahlen als freundliche und lebendige Figuren und motivieren zur Auseinandersetzung mit der Zahlensymbolik.

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Zeitbegriffe

Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Von der Sekunde zum Jahr“ hilft dabei die Welt zu ordnen und sich zurecht zu finden. Zeitmessgeräte kennenlernen, analoge Uhren herstellen und Interaktionsspiele mit einer Handtrommel (Schlagen der Uhrzeit) gehören zu den Angeboten.

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